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AK FLiB
Lärmschutzbeirat
Aktion
AK FLiB

Der Arbeitskreis Flug/Lärm in Beuel (AK FLiB)
wurde 2005 gegründet. Die Bürgervereine Geislar, Vilich und Vilich-Müldorf, von allen dreizehn
rechtsrheinischen Bürgervereinen untertützt, forderten wirksame Maßnahmen gegen den Fluglärm
über Beuel. Seitdem bemüht sich der AK FLiB aufzuklären und umsetzbare Forderungen zur
Minderung von unnötigem Fluglärm zu entwickeln.

Der Sprecher des AKs Werner Rambow ist als Bonner Vertreter Mitglied im Lärmschutzbeirat am
Verkehrslandeplatz Hangelar und stellvertretender Vorsitzender des Beirates.
Der Protokollführer des AKs Willi Palm ist für die Bundesvereinigung gegen Fluglärm stellvertretendes
Mitglied im Lärmschutzbeirat.
Rainer Nitka aus Geislar
ist für die Bundesvereinigung gegen Fluglärm Mitglied im Lärmschutzbeirat.
Dr. Detmar Jobst aus Limperich
ist für die Bundesvereinigung gegen Fluglärm Mitglied im Lärm-
schutzbeirat.

Sie möchten den AK FLiB kontaktieren:
per email
FlugLaerm.Beuel(at)gmx.de
Spamschutz: ersetzen Sie (at) durch @


im Online magazin rheinraum    http://rheinraum-online.de/2006/10/15/605/

Fluglärm über Beuel

Die Freiheit unter den Wolken sollte grenzenlos sein denkt wohl mancher Flugpilot, der in St. Augustin-
Hangelar startet oder landet. Fluglärm über Beuel – für die einen eine unabdingbare Begleiterscheinung
des inzwischen hundert Jahre alten Verkehrslandeplatz, für andere eine rücksichtslose Beschallung vieler
durch wenige. Tatsache ist, das der Landeplatz Hangelar in einem dicht besiedelten Gebiet liegt, seit gut
dreißig Jahren stetig steigende Zahlen der Starts und Landungen aufweist und inzwischen eine durch-
schnittlichen Anzahl der Starts zwischen 25.000 und 30.000 aufweist. Sportfliegervereine, drei Flugschulen
und ein kleiner Teil gewerblicher Flüge produzieren viel Lärm. Hinzu kommen Hubschrauber des ADAC,
von Wartungsfirmen, der Bundespolizei und von zwei Rettungsfliegerstaffeln.

Seit Jahren gibt es massive Proteste aus der Anwohnerschaft und seit Jahren wiegeln die Verantwortlichen
beim Flugplatz Hangelar und der Aufsichtsbehörde in Düsseldorf ab. Proteste über Gespräche bis hin zu
Gerichtsklagen von Anwohnern aus St. Augsustin-Hangelar und Beuel hatten bislang wenig Erfolg. „Der
Fluglärm ist sogar wesentlich stärker geworden“ so der Vorsitzende des Bürgervereins Geislar Willi Palm.
Eine Platzrunde und An- und Ablugschneisen über der Siegaue und dem Siebengebirge sollten dichtbesiedelte
Wohngebiete vor unnötigem Fluglärm schützen, ebenso klare Vorschriften zu Mindestflughöhen, die auch der
Sicherheit des Flugverkehrs dienen. „Massive und häufige Abweichungen von der Platzrunde und den Abflug-
routen sind nicht nur Ausnahmen“ so Willi Palm „und manchen Tieffliegern kann man fast in die Augen sehen.“

Beschwerden kommen aus ganz Beuel und in St. Augustin aus Meindorf und Niederberg. Die Belästigungen
erstrecken sich also auf das gesamte Umfeld des Verkehrslandeplatzes Hangelar. Das Nichteinhalten der
Platzrunde, die Unterschreitung vorgeschriebener Mindestflughöhen und die Mißachtung der An- und Abflug-
routen sind keine Ausnahmeerscheinung. Seit 2002 wehren sich die Bürgervereine aus Geislar, Vilich und
Vilich-Mühldorf und die Initiative gegen Fluglärm aus Beuel. Gespräche mit der Flugplatzgesellschaft,
Diskussionsveranstaltungen und Bürgeranträge, die einstimmig von der Bezirksvertretung Beuel unterstützt
wurden  zeigten bislang wenig Erfolg. Der Grad der Belästigung wird durch Flugplatzgesellschaft und Aufsichts-
behörde verharmlost und manche der protestierenden Bürger wurden sogar als zugezogene Unruhestifter und
Querulanten diffamiert. Das alles macht wenig Hoffnung auf eine einvernehmliche Lösung.

Seit Mai 2005 trifft sich inzwischen der Arbeitskreis „Flug / Lärm in Beuel“ (FliB). Initiativen, Bürgervereine und
Parteien aus Beuel koordinieren hier ihre Bemühungen zur Verminderung von unnötigem Fluglärm durch Flieger
aus Hangelar. Erste kleine Erfolge zeigen sich: Der Lärmschutzbeirat tagt wieder regelmäßig, Anfragen werden
beantwortet, ein Lärmgutachten ist in Arbeit, sämtliche Beueler Bürgervereine unterstützen die Forderungen des
AK FliB und der Arbeitskreis hat eine Präsentation seines Wirkens und seiner Forderungen erarbeitet, mit der
er durch die Ortsteile tourt.

Die Forderungen des AK FliB sind:

·         Diszipliniertes Verhalten der Piloten

·         Keine Tiefflüge über Wohngebieten

·         Ruhezonen am Feierabend und an den Wochenenden

Werner Rambow

Kontaktandresse für Anregungen und Beschwerden:

Post: Werner Rambow, Lärmschutzbeirat Hangelar, Rathaus Beuel, Friedrich-Breuer-Str. 26, 53225 Beuel

 

15. Oktober 2006

 

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